Fürstenplatz!

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[Klick aufs Bild macht’s groß] Am rechtstheinischen Pfeiler der Kniebrücke, direkt unterhalb vom Apollo-Varieté, prangt dieses Mordsgrafitti. Da hat jemand wohl seiner Verehrung für den schönsten Platz in der schönsten Stadt freien Lauf lassen wollen.
Vielleicht ist es aber auch die Reminiszenz eines alten Knabens, der früher zu einer der beiden Schlägerbanden zählte, die den Platz – lange vor seinem Verschönerungsumbau – nachts quasi unpassierbar machten. Wer heute den samstäglichen Wochenmarkt besucht oder die spielenden Kinder mit ihren Eltern sieht oder an den vielen Nachbarschaftsveranstaltungen teilnimmt, wird sich nur schwer vorstellen können, dass der Platz einst mit ziemlich viel Gebüsch bestanden war, in die böse Jungs Parkbänke gezerrt hatten, um sich dort zu treffen und brave Bürger zu verschrecken. Ohne Namen zu nennen: Eine Truppe vom Fürstenplatz zählte seinerzeit zu den härtesten Hooligan-Banden im Umfeld der glorreichen Fortuna…

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4 Kommentare

  1. Rocky Raccoon am

    Oft mit dem Hund da…das wird doch nicht die Handschrift von Rainer B. aus D. sein?

    ;-)

    • Rainer Bartel am

      Niemals! Ich hab doch hier meine Klowand, an die ich nach Laune schmieren kann, was ich will ;–)))

  2. Sagte man schon „Hooligans“ in den Zeiten von der ungenannten Truppe?

    • Rainer Bartel am

      Ich weiß es nicht. Ich meine mich zu erinnern, dass es die Truppe am Fürzchenplatz schon vor Heysel gab…